• Verband der pharmazeutischen Industrie Österreichs
  • 120 Mitgliedsunternehmen für die Arzneimittelversorgung - freiwillige, unabhängige Interssenvertretung
  • Solidarischer Partner im Gesundheitssystem

Beste Behandlung für kranke Kinder und Jugendliche

  • NEWS
  • 09.12.2016

Pharmazeutische Unternehmen forschen intensiv an neuen Therapieoptionen für Kinder. OKIDS ist zentrales und erfolgreiches Forschungsnetzwerk für Kinderarzneimittel .

Wien, 9. Dezember 2016 – „Wir unterstützen die Forderung von Abg. Kadenbach nach mehr innovativen Arzneimitteln für Kinder und Jugendliche. Bereits 2013 haben wir gemeinsam mit dem BMGF das Forschungsnetzwerk für Kinderarzneimittel, OKIDS, ins Leben gerufen. Unser Ziel: Mehr Behandlungsoptionen für kranke Kinder und Jugendliche zu schaffen“, so Dr. Jan Oliver Huber, Generalsekretär der Pharmig.

Seither hat sich viel Positives getan. In den letzten drei Jahren unterstützte OKIDS 95 Studien in zahlreichen Indikationen, überwiegend im Bereich der Seltenen Erkrankungen und in der Kinderkrebsforschung. OKIDS ist Mitglied beim ‚European Network of Paediatric Research‘ bei der Europäischen Arzneimittelagentur EMA (EnprEMA) und so Teil eines europäischen Netzwerkes. „OKIDS gilt damit international als erste Anlaufstelle in Österreich für Arzneimittelstudien mit Kindern. Mit dem St. Anna Kinderspital haben wir hierzulande außerdem ein Zentrum, das europaweit federführend an der Erforschung neuer Behandlungsoptionen von Krebs bei Kindern und Jugendlichen beteiligt ist“, sagt Huber.

Generell sind Studien zur Entwicklung von Arzneimittel für Kinder vor allem aufgrund niedriger Patientenzahlen schwierig durchzuführen. Viele Eltern stehen Arzneimittelstudien zudem oft skeptisch gegenüber. „Hier versuchen wir mit Aufklärung entgegen zu wirken. Denn Kinder, die an klinischen Studien teilnehmen, werden medizinisch intensiv überwacht“, erläutert Huber. Ein wesentlicher Vorteil ist außerdem, dass sie früh Zugang zu innovativen Therapien erhalten – bevor diese schließlich nach erfolgter Zulassung allen jungen Patientinnen und Patienten zugutekommen können.

Share