• Verband der pharmazeutischen Industrie Österreichs
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  • Solidarischer Partner im Gesundheitssystem

Transparenz

Transparenz

Transparenz schafft Vertrauen

Ziel der Offenlegung aller geldwerten Leistungen der pharmazeutischen Unternehmen ist es, das Vertrauen der Öffentlichkeit in das Gesundheitswesen zu stärken. Das Verständnis für die gemeinsame Zusammenarbeit von Ärzten und Pharmaindustrie soll gefördert und ihr Nutzen aufgezeigt werden.

Die Offenlegung der Daten erfolgt jährlich, erstmals am 30. Juni 2016. Der Berichtszeitraum umfasst ein Kalenderjahr und erfolgt jeweils rückwirkend für das Jahr davor. Die Veröffentlichung der geldwerten Leistungen sowie Spenden und Förderungen muss über eine öffentlich zugängliche Homepage der pharmazeutischen Unternehmen erfolgen.

In der Liste der PHARMIG Mitgliedsunternehmen finden Sie jeweils die Links zur Offenlegung der Unternehmen. Darüber hinaus haben für 2019 folgende Nicht-PHARMIG Mitglieder, die dem Pharmig Verhaltenskodex (VHC) beigetreten sind, offengelegt: Actelion, GSKund Otsuka Pharmaceuticals.

Weitere Details und Informationsmaterial: www.transparenz-schafft-vertrauen.at

Transparenz in Zahlen

Hier finden Sie zusammengefasst die offengelegten geldwerten Leistungen für Österreich ab 2016.

Offenlegung 2019

Der Gesamtbetrag von 134 Mio. Euro an geldwerten Leistungen für das Kalenderjahr 2019 gliedert sich wie folgt:

  • 59 Mio. Euro (44 %) für Forschung und Entwicklung (z.B. für die Mitarbeit bei klinischen Prüfungen)
  • 53 Mio. Euro (39 %) im Zuge von Veranstaltungen (z.B. für Fortbildungsveranstaltungen)
  • 16 Mio. Euro (12 %) für Dienst- und Beratungsleistungen (z.B. für eine Vortragstätigkeit)
  • 6 Mio. Euro (5 %) für Spenden und Förderungen (z.B. an Einrichtungen, Organisationen oder Institutionen, die sich vorwiegend aus Angehörigen der Fachkreise zusammensetzen)

Offenlegung 2018

Der Gesamtbetrag von 139 Mio. Euro an geldwerten Leistungen für das Kalenderjahr 2018 gliedert sich wie folgt:

  • 83,5 Mio. Euro (60 %) für Forschung und Entwicklung (z.B. für die Mitarbeit bei klinischen Prüfungen)
  • 34 Mio. Euro (24 %) im Zuge von Veranstaltungen (z.B. für Fortbildungsveranstaltungen)
  • 15 Mio. Euro (11 %) für Dienst- und Beratungsleistungen (z.B. für eine Vortragstätigkeit) und
  • 6,5 Mio. Euro (5 %) für Spenden und Förderungen (z.B. an Einrichtungen, Organisationen oder Institutionen, die sich vorwiegend aus Angehörigen der Fachkreise zusammensetzen).

Offenlegung 2017

Der Gesamtbetrag von 140 Mio. Euro an geldwerten Leistungen im Jahr 2017 gliedert sich in

  • 89 Mio. Euro für Forschung (64 %, bspw. für die Mitarbeit bei klinischen Prüfungen),
  • 31 Mio. Euro im Zuge von Veranstaltungen (22 %, bspw. Kongress-Teilnahmegebühren),
  • 14,5 Mio. Euro für Dienst- und Beratungsleistungen (10 %, bspw. für eine Vortragstätigkeit) und
  • 5,5 Mio. Euro an Spenden und Förderungen (4 %, bspw. für Patientenorganisationen oder Forschungsprojekte).

Offenlegung 2016

Rund 90 Mio. Euro zahlten die heimischen Pharmaunternehmen im Kalenderjahr an die Angehörigen und Institutionen medizinischer Fachkreise, um die medizinische Versorgung stetig zu verbessern und gesellschaftlichen Fortschritt zu gewährleisten.

  • Ein Drittel (ca. 33,7 Mio. Euro) entfiel dabei auf Forschungstätigkeiten und die Durchführung klinischer Studien.
  • Ein weiteres Drittel (ca. 33,8 Mio. Euro) kam Veranstaltungen zugute, die der wissenschaftlichen Information und fachlichen Fortbildung dienten.
  • Der restliche Anteil teilt sich in Dienst- und Beratungsleistungen (ca. 14,7 Mio. Euro z.B. Vortragstätigkeit im Rahmen eines Fachkongresses) sowie in
  • Spenden und Förderungen für Institutionen (ca. 7,7 Mio. Euro z.B. für Aus- und Weiterbildung) auf.

Schritt für Schritt zu mehr Transparenz in der Pharmaindustrie

Die wichtigsten Informationen zum Thema fasst dieses Video zusammen.

Unser Ethos
Eine Kultur des Vertrauens weiter festigen

Vertrauen, Fürsorge, Fairness, Respekt, Aufrichtigkeit
Die PHARMIG – Verband der pharmazeutischen Industrie Österreichs und ihre Mitgliedsunternehmen stehen für eine bestmögliche Versorgung mit Arzneimitteln im Gesundheitswesen und sichern durch Qualität und Innovation den gesellschaftlichen und medizinischen Fortschritt. Die Unternehmen agieren dabei mit großer Verantwortung und in Übereinstimmung mit den rechtlichen Rahmenbedingungen sowie den ethischen Grundsätzen.

Auf diese Weise versorgen sie das österreichische Gesundheitswesen mit wissenschaftlichen Informationen über Arzneimittel, um das Verständnis der Behandlungsmöglichkeiten für Patienten zu verbessern und eine qualitativ hochwertige Patientenversorgung zu unterstützen.

Die freiwillige Selbstbeschränkung durch den Verhaltenscodex (VHC) zeugt von großem Verantwortungsbewusstsein und vom klaren Willen der Mitgliedsunternehmen, eine hohe Branchenkultur zu leben. Die pharmazeutische Industrie setzt damit ein klares Zeichen, um den vernünftigen und verantwortungsvollen Umgang mit Arzneimitteln aktiv zu fördern. Gemäß diesem Grundverständnis folgen wir dem Beispiel des internationalen Pharmaverbandes IFPMA und damit einer Kultur, die auf Vertrauen, Fürsorge, Fairness, Respekt und Aufrichtigkeit basiert. Dieses Ethos ist die Grundlage dafür, wie die pharmazeutische Industrie mit den sich ständig ändernden Erwartungen der Gesellschaft das Vertrauen aufrechterhält.

PHARMIG Ethos | © PHARMIG - Verband der pharmazeutischen Industrie Österreichs, 2020
PHARMIG Ethos - Eine Kultur des Vertrauens weiter festigen

Auch die PHARMIG legt offen

Transparenz schafft Vertrauen – zu diesem Grundsatz bekennt sich auch die PHARMIG. Daher legt der Verband der pharmazeutischen Unternehmen Österreichs offen, welche Institutionen er im Kalenderjahr 2019 unterstützt hat.

Individualisierte Offenlegung der PHARMIG – Verband der pharmazeutischen Industrie Österreichs, für das Kalenderjahr 2019:

  • Arznei & Vernunft: 10.688,37 Euro
  • Pro Rare Austria: 2.000 Euro
  • Österreichische Plattform Patientensicherheit: 3.000 Euro
  • OKIDS GmbH: 10.000 Euro

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