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Medikamente gegen SARS-CoV-2 und COVID-19

Seit dem Ausbruch von Infektionen mit dem Coronavirus forschen Wissenschaftler und Arzneimittelhersteller nach einem Medikament gegen COVIVD-19. Ähnlich wie bei der Suche nach einem Impfstoff, der vor einer Erkrankung schützen soll, werden auch in der Suche nach einer Therapie unterschiedlichste Ansätze verfolgt. Weitere Informationen finden Sie hier.

Bislang ist in Europa eine medikamentöse Therapie für den Einsatz bei COVID-19-Patienten bedingt zugelassen und kann für Patienten ab zwölf Jahren, die an einer Lungenentzündung erkranken und zusätzlich Sauerstoff benötigen, angewendet werden. Während zwar auch jüngste Studiendaten zeigen, dass die Sterblichkeitsrate damit nicht gesenkt werden kann, so weisen die Ergebnisse doch darauf hin, dass dadurch zumindest die Krankheitslast verringert werden kann.

Eine weitere Therapie wurde durch die EMA auf Grund von Daten aus der weltweit laufenden RECOVERY Studie zur Anwendung unter bestimmten Voraussetzungen empfohlen.

Für insgesamt rund 170 Therapien und mehr als 40 Impfstoffentwicklungen gibt die EMA aktuell wissenschaftliche Beratung als auch informelle Konsultationen in der Behörden-internen Pandemie-Arbeitsgruppe COVID-ETF ab. Sie stützt sich auch auf Daten aus der Praxis, um die Sicherheit und Wirksamkeit von Medikamenten zu überwachen, die bei Patienten mit COVID-19 eingesetzt werden.

Weitere Informationen über die Entwicklung von Medikamenten gegen das derzeit grassierende Corona-Virus finden Sie u.a. auf den Seiten der EMA – der Europäischen Arzneimittelbehörde.

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