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Wie pharmazeutische Unternehmen zur Krisenbewältigung beitragen

Vielfältige Maßnahmen helfen, die Versorgung der lokalen Bevölkerung und von Patientinnen und Patienten weltweit zu verbessern.

Wien, 9. April 2020 – Neben der Erforschung wirksamer medikamentöser Therapien leisten pharmazeutische Unternehmen auch auf andere Weise einen Beitrag zur Bewältigung der Corona-Krise, nämlich durch Geld- und Sachspenden, durch Bereitstellung von speziell geschultem Personal oder auch durch die Unterstützung bei der Lieferung wichtiger Medikamente an Personen, die ihr Zuhause nicht verlassen können. „Weltweit und auch in Österreich setzen die Produktions- und Vertriebsunternehmen im Arzneimittelsektor wertvolle Maßnahmen, um Institutionen zu unterstützen und Personen in Not unter die Arme zu greifen“, so Alexander Herzog, Generalsekretär der PHARMIG.

Sie tun dies auf unterschiedliche Art und Weise: Viele leisten finanzielle Beiträge entweder über globale Fonds und Kooperationen oder auch gezielt an österreichische Organisationen, beispielsweise an das Österreichische Rote Kreuz durch Novartis oder an den Corona-Nothilfefonds der Caritas durch Pfizer.

Sachspenden kommen von vielen Unternehmen für unterschiedliche Regionen in Österreich: Bayer stattete Klinikpersonal des Allgemeinen Krankenhauses mit Atemschutzmasken und Einmal-Handschuhen aus, Novartis lieferte 30.000 Schutzmasken an Klinikpersonal in Tirol und AstraZeneca wird ebenfalls eine größere Anzahl solcher Masken spenden, und zwar an das Österreichische Rote Kreuz. Richter Pharma leistete in Oberösterreich einen wertvollen Beitrag, indem alle Polizeiwägen der Welser Polizei mit Handdesinfektionsmittel in geeigneten Größen ausgestattet wurden. Gemeinsam mit ERWO Pharma spendete das Unternehmen zudem Nahrungsergänzungsmittel zur Unterstützung des Immunsystems einerseits für Mitglieder des „Teams Österreich“, andererseits für Bedürftige.

Global gab es bisher Sachspenden von auch in Österreich vertretenen Unternehmen wie AstraZeneca in Italien (Mund-Nasen-Schutzmasken), Bayer in Deutschland (Geräte zur Virusdiagnostik), in den USA (rezeptfreie Medikamente und Multivitamine) und in Indien (Schutzausrüstung), Menarini Pharma in Italien und Merck in Deutschland (Desinfektionsgel). Bayer stellt zudem speziell geschultes Fachpersonal in Deutschland zur Verfügung, um die Testkapazität zu erhöhen.

Lokale Unterstützung leistet das PHARMIG-Mitglied Schwabe Austria: In Kooperation mit dem Apothekerverband und anderen Unternehmen bzw. Verbänden werden in einzelnen Orten Apotheken unterstützt, indem Außendienstpersonal Medikamente von Apotheken an Personen zustellt, die ihr Haus oder ihre Wohnung derzeit nicht verlassen können oder dürfen.

„Das sind viele unterschiedliche Maßnahmen, die die Unternehmen hier setzen. Abgesehen von der intensiven Suche nach einem Impfstoff und nach Behandlungsmöglichkeiten sind das erfreuliche Beiträge, die dazu dienen, die derzeitige Krise in Österreich und in der ganzen Welt zu bewältigen“, richtet Herzog seinen Dank in Richtung der Verbandsmitglieder.

Rückfragehinweis:
PHARMIG – Verband der pharmazeutischen Industrie Österreichs
Head of Communications & PR
Peter Richter, BA MA MBA
Tel. 01/40 60 290-20
peter.richter@pharmig.at
pharmig.at

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