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Tag der Weltgesundheit: nicht ohne Medikamente

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  • 06.04.2026

Medikamente leisten Entscheidendes bei Lebensqualität und Lebensverlängerung. Sie zu entwickeln sollte verstärkt auch in Österreich ermöglicht werden.

Wien, 6. April 2026 – Arzneimittel sind ein wesentlicher Bestandteil der Gesundheitsversorgung. Sie tragen entscheidend dazu bei, Lebensqualität zu erhalten, zu verbessern und Leben zu verlängern. „Wurden früher vor allem pflanzliche Mittel eingesetzt, so bekämpfen wir Krankheiten mittlerweile mit hoch präzisen und komplexen Therapien. Das verdanken wir unablässiger Forschung“, so Alexander Herzog, Generalsekretär der PHARMIG. Damit schlägt er die Brücke zum Motto des morgigen Aktionstags der Weltgesundheitsorganisation (WHO) am 7. April, der heuer unter dem Leitgedanken „Together for health. Stand with science“ steht.

Herzog nimmt dieses Motto zum Anlass, nicht nur eine Lanze für die Medikamentenforschung an sich zu brechen, sondern auch speziell für den Forschungsstandort Österreich: „Wir können Forschung. Das haben wir über viele Jahrzehnte bewiesen, in denen sich Österreich eine Vorreiterrolle in vielen medizinischen Disziplinen erarbeitet hat. Diese Stärke gilt es zu erhalten und weiter auszubauen, so etwa auch im Bereich der Medikamentenforschung.“

Dazu sei, so Herzog, eine explizite Life-Sciences-Strategie erforderlich, für die sich die PHARMIG einsetzt: „Die Politik hat es in der Hand, die Rahmenbedingungen so zu gestalten, dass sowohl Forscherinnen und Forscher als auch in der Forschung tätige Unternehmen, Österreich als Standort für ihre Projekte wählen. Stimmen die Rahmenbedingungen, kommen auch diejenigen, die Forschung betreiben.“ Neben gezielten Förderprogrammen seien dafür laut Herzog vor allem schnellere Genehmigungsverfahren, die Förderung von Talenten, die Stärkung zukunftsweisender Berufsbilder und nicht zuletzt auch eine insgesamt innovationsfreundliche Politik entscheidend.

Ein entsprechendes Engagement würde nicht nur die Forschung im Land beleben, sondern in letzter Konsequenz auch die Medikamentenversorgung verbessern. Dazu präzisiert Herzog: „In der Regel kommen dort, wo geforscht wird, die neu entwickelten Medikamente auch als erstes auf den Markt. Davon profitieren die Patientinnen und Patienten, weil sie rasch nach der Zulassung auch mit den entsprechenden, neuen Therapien behandelt werden können. Das heißt also: modernste Versorgung am neuesten Stand der Wissenschaft.“

Rückfragehinweis
PHARMIG – Verband der pharmazeutischen Industrie Österreichs
Head of Communication & PR
Peter Richter, BA MA MBA
+43 664 8860 5264
peter.richter@pharmig.at

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