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Wissenschaftliche Erkenntnisse leisten essenzielle Beiträge zur Weltgesundheit

Da Forschungsaktivitäten einen hohen Nutzen für die Gesellschaft stiften, sollten sie auch Wertschätzung erfahren und Unterstützung erhalten.

Wien, 10. November 2021 – Die Wissenschaft hat jüngst wesentlich dazu beigetragen, die Pandemie zu bekämpfen und das Schlimmste für die Weltbevölkerung zu verhindern. Sie erfährt jedoch viel zu wenig Anerkennung dafür und für das, was sie darüber hinaus für die Gesellschaft leistet. Anlässlich des heutigen Welttags der Wissenschaft sagt Alexander Herzog, Generalsekretär der PHARMIG, dazu: „Wenn uns die gegenwärtige Pandemie eines wieder bestätigt hat, dann wie fatal eine Welt ohne Wissenschaft und Forschungsaktivitäten wäre. COVID-19 oder andere Erkrankungen in der Geschichte hätten die Weltbevölkerung längst stark dezimiert, ohne dass wir uns hätten schützen können. Das vor Augen, sollten wir uns alle bewusst machen, wie unentbehrlich die Erkenntnisse aus der Wissenschaft sind. Und es sollte allen klar sein: Wenn wir wollen, dass Wissenschaft weiter floriert und uns in so vielen Bereichen Nutzen bringt, müssen wir auch die entsprechenden Rahmenbedingungen dafür schaffen.“

Wissenschaft schafft Erkenntnis, Evidenz und damit faktische Gewissheit. Gerade im Gesundheitsbereich profitieren wir dank neuer oder immer besserer Therapien, dank der Medizintechnik und dank neuer Prozesse von wissenschaftlichen Erkenntnissen. Vor allem in der klinischen Forschung, einer essenziellen Phase der Arzneimittel- und Impfstoffentwicklung, werden wissenschaftliche Fragestellungen mit dem Ziel beantwortet, die medizinische Behandlung von Patientinnen und Patienten zu verbessern.

In diesem Zusammenhang appelliert Herzog an die Politik, den Wissenschaftssektor weiter zu stärken: „Was jetzt und im letzten Jahr auf Forschungsebene im Kampf gegen COVID-19 passiert ist, zeigt, wie notwendig bessere Rahmenbedingungen für Forschung an unserem Standort sind. Wichtig wären beispielsweise eine geeignete Infrastruktur, mehr Personal und entsprechende Arbeitszeitmodelle sowie mehr Vernetzung bei Forschungsprojekten zwischen unseren Spitälern und Krankenhausträgern. Dazu zählen auch klare und für alle Unternehmen und Institutionen verbindliche Förderrichtlinien sowie eine fortlaufende Erhöhung der Forschungsprämie. So könnte Österreich sein Profil als Hotspot für Forschung und Wissenschaft schärfen.“

Gleichzeitig mahnt der Verbandsvertreter, jedwede Skepsis betreffend Wissenschaft innerhalb der Bevölkerung ernst zu nehmen und ihr mit gezielter Aufklärung zu begegnen. Dazu Herzog: „Wissenschaft folgt strengen, klaren und nachvollziehbaren Regeln. Jede gewonnene wissenschaftliche Erkenntnis bleibt nicht ohne Folgen. Blicken wir auf den Beginn des letzten Jahrhunderts zurück, erkennen wir deutliche Unterschiede zu heute: Unsere Lebenserwartung ist signifikant gestiegen, medizinische Diagnosen sind präziser als je zuvor und die uns zur Verfügung stehenden Behandlungsmöglichkeiten bieten höhere Heilungschancen – und das auch bei ehemals aussichtslosen Erkrankungen. All das haben wir der Wissenschaft zu verdanken – auch diejenigen, die an ihren Erkenntnissen zweifeln.“

Rückfragehinweis
PHARMIG – Verband der pharmazeutischen Industrie Österreichs
Head of Communication & PR
Peter Richter, BA MA MBA
+43 664 8860 5264
peter.richter@pharmig.at
www.pharmig.at

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