Patient:innenbeteiligung: Fundament oder Feigenblatt?
Wie können Patient:innenorganisationen Gesundheit wirksam mitgestalten und was kann Österreich von anderen Ländern lernen?
Patient:innenorganisationen sind essenzielle Partner im modernen Gesundheitssystem. Sie begleiten Betroffene, stärken Gesundheitskompetenz und bringen Erfahrungen ein, die in gesundheitspolitischen Entscheidungen oft fehlen. Besonders bei seltenen Erkrankungen ist dieses Wissen unverzichtbar.
Als interdisziplinäre Leistungserbringer füllen sie viele Lücken in der Patient:innenversorgung, müssen aber oft als Bittsteller auftreten. Deswegen bleibt ihr Potenzial zur patient:innenzentrierten und langfristig kosteneffizienten Versorgung häufig ungenützt. Unsichere strukturelle und finanzielle Rahmenbedingungen verhindern stabile und wirksame Mitgestaltung, reduzieren die Beteiligung oft auf symbolische Beiträge und gefährden ihre Existenz.
Mit Blick auf internationale Beispiele sollen konkreter Verbesserungsbedarf und mögliche Lösungsansätze aufgezeigt werden, damit Beteiligung wirksam wird.
Podiumsgäste:
- Dr. Barbara Bos, Head of Legal Affairs & Compliance | PHARMIG
- Sektionschefin Dr. Katharina Reich, Leiterin der Sektion VII Öffentliche Gesundheit und Gesundheitssysteme und Chief Medical Officer | Bundesministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit, Pflege und Konsumentenschutz
- Moderation: Mag. Tarek Leitner, ORF
Weitere Podiumsgäste sind angefragt.
Eine Initiative des PHARMIG Standing Committee Rare Diseases