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Coronavirus: zentraler Prozess zur Arzneimittelversorgung von COVID-19 therapierelevanten Arzneimitteln

Intensive Zusammenarbeit von pharmazeutischer Industrie, Behörde und Österreichischer Apothekerkammer soll Arzneimittel-Versorgung von mit SARS-CoV-2 infizierten Patienten in Österreich sicherstellen.

Wien, 22. April 2020 – Unter Federführung des Bundesamts für Sicherheit im Gesundheitswesen BASG und der Österreichischen Apothekerkammer wurde ein Prozess etabliert, um Arzneimittel zur experimentellen Anwendung bei der Behandlung von Corona-Patienten bereitzustellen. „Wir haben uns an der Erarbeitung dieses Prozesses aktiv und mit fachlicher Expertise beteiligt, weil es wichtig ist, dass die Medikamente, die die Unternehmen zur Verfügung stellen, direkt und schnell zu jenen Patienten gelangen, die sie benötigen. Das wird mit diesem Prozess behördlich sichergestellt und die Versorgungssicherheit wird damit in dieser schwierigen Situation erhöht“, so Alexander Herzog, Generalsekretär der PHARMIG.

BASG-Leiterin Dr. Christa Wirthumer-Hoche erläutert Beweggrund und Ziel des Prozesses: „Die funktionierende Versorgung der Patientinnen und Patienten mit sicheren Arzneimitteln hat oberste Priorität. Die Zusammenarbeit mit der pharmazeutischen Industrie und der Apothekerkammer funktioniert hier sehr gut. Wir sind in enger Abstimmung mit jenen Unternehmen, die über wichtige, in der Behandlung von COVID-19-Patienten eingesetzte Arzneimittel verfügen. Als Schnittstelle zwischen den Unternehmen und nominierten Krankenhausapothekern pro Bundesland, die als sogenannte COVID-19-Single Point of Contact für dieses Bundesland fungieren, können wir einen wesentlichen Beitrag leisten, dass diese Arzneimittel rasch und direkt in jene Krankenhäuser gelangen, in denen COVID-19-Patienten behandelt werden, und zwar in ganz Österreich.“

Dieser Prozess wurde in den letzten Tagen unter der Leitung des Gesundheitsministeriums und des Bundesamts für Sicherheit im Gesundheitswesen aufgesetzt und mit allen beteiligten Stakeholdern, insbesondere der Apothekerkammer und der PHARMIG abgestimmt.

„Nicht nur mit unseren Produkten, sondern ganz klar auch in der Interaktion mit der Behörde und den Ministerien leisten wir damit einen wichtigen Beitrag, um die derzeitige Krise bestmöglich zu meistern“, zieht Herzog eine erste Bilanz nach Einführung dieses Prozesses. „Wir werden alles daran setzen, dass alle Patientinnen und Patienten in Österreich auch in Zeiten der Pandemie bestens versorgt sind“, so Herzog.

Rückfragehinweis:
PHARMIG – Verband der pharmazeutischen Industrie Österreichs
Head of Communications & PR
Peter Richter, BA MA MBA
Tel. 01/40 60 290-20
peter.richter@pharmig.at
pharmig.at

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