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Mehr Fortschritte durch mehr Forschungsförderung für Europas Gesundheitsbereich

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  • 02.02.2022

Europäische Initiative stellt insgesamt 2,4 Mrd. Euro für Forschungsprojekte bereit, um die Gesundheit von Menschen in Europa zu verbessern.

Wien, 2. Februar 2022 – Gezielte Unterstützung für Forschungsprojekte im Gesundheitsbereich ermöglicht die kürzlich vorgestellte Innovative Health Initiative (IHI), ein europäisches Public-Private-Partnership. Es werden Projekte gefördert, die auf die Verbesserung der Gesundheitsversorgung in Europa abzielen oder einen Beitrag zur Prävention, Diagnose und Behandlung von Erkrankungen leisten. Das Gesamtbudget der Initiative liegt bei 2,4 Milliarden Euro und wird für Forschungsaktivitäten im Zeitraum zwischen 2021 und 2027 vergeben.

Die Innovative Health Initiative wird gemeinsam von der Europäische Kommission und der europäischen Life Sciences-Industrie finanziert. Die Industrie ist durch die Organisationen COCIR, EFPIA, Vaccines Europe, EuropaBio und MedTech Europe vertreten. „Diese Initiative ist ein wertvoller Beitrag dazu, um Wissenschaft und Forschung in Europa voranzutreiben. Denn wie wir beispielsweise schon während der COVID-19-Pandemie gesehen haben, gibt es eine Vielzahl an Unternehmen, die spannende Konzepte für innovative Therapien oder auch für digitale Gesundheit haben. Gleichzeitig verfügen sie aber oft nicht über die notwendigen finanziellen Mittel, diese Konzepte auch umzusetzen. Umso wichtiger ist die neue Partnerschaft zwischen öffentlichem und privatem Bereich. Durch das darin aufgestellte Geld können wichtige Impulse in der Forschung und damit zur Verbesserung der Gesundheitsversorgung gesetzt werden“, erklärt Alexander Herzog, Generalsekretär der PHARMIG.

Einen Förderungsantrag stellen können alle Organisationen mit Sitz in der Europäischen Union. Im Fokus stehen vor allem Universitäten, Forschungseinrichtungen, Patientenorganisationen sowie kleine und mittlere Unternehmen. Dabei unterstützen die Industriepartner der Initiative durch finanzielle Investments oder auch durch infrastrukturelle Maßnahmen, beispielsweise durch Überlassung von Forschungspersonal, Laboratorien und Forschungsdaten. Hervorgegangen ist die IHI aus der schon länger existierenden „Innovative Medicines Initiative“ (IMI). Diese war noch rein auf medikamentöse Therapien fokussiert.

Projekte in der Arzneimittelentwicklung bzw. im gesamten Life Science Bereich sind in der Regel mit hohem finanziellem Aufwand verbunden. Dazu Herzog: „Zu forschen bedeutet Zeit, Geld und Ressourcen zu bündeln. Forschung ist immer auch mit einem hohen Risiko verbunden, weil man nie sicher weiß, ob das Ergebnis der intensiven Forschung auch erfolgreich sein wird. Forschung zu fördern, ob mit Geld, Personal oder Equipment, macht sich aber in jedem Fall bezahlt. Denn entweder schafft man mit dem Ergebnis unmittelbaren Nutzen für Patientinnen und Patienten, oder man kann weiter fokussieren, sollte man nicht zum erhofften Ergebnis kommen.“

Nähere Details zur Antragstellung und zur Finanzierung sind auf der Webseite www.ihi.europa.eu abrufbar.

Rückfragehinweis
PHARMIG – Verband der pharmazeutischen Industrie Österreichs
Head of Communication & PR
Peter Richter, BA MA MBA
+43 664 8860 5264
peter.richter@pharmig.at
www.pharmig.at

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