• Verband der pharmazeutischen Industrie Österreichs
  • 120 Mitgliedsunternehmen für die Arzneimittelversorgung - freiwillige, unabhängige Interessenvertretung
  • Solidarischer Partner im Gesundheitssystem

Biopharmazeutika aus Niederösterreich

  • NEWS
  • 01.04.2022

PHARMIG-Mitgliedsunternehmen Boehringer Ingelheim stärkt Standort mit 1,2 Milliarden Euro-Investment in neuen Produktionsstandort in Bruck an der Leitha.

Wien, 1. April 2022 – Anlässlich der heute angekündigten Errichtung einer neuen biopharmazeutischen Produktionsanlage in Bruck an der Leitha sowie damit verbundenen Standortinvestitionen in Höhe von 1,2 Milliarden Euro durch das PHARMIG-Mitgliedsunternehmen Boehringer Ingelheim, sagt PHARMIG-Generalsekretär Alexander Herzog: „Mit Projekten dieser beeindruckenden Größenordnung trägt Boehringer Ingelheim massiv zur Stärkung unseres Pharmastandorts bei. Wir freuen uns außerordentlich, dass Österreich hier im Wettbewerb mit anderen Ländern als Produktionsstandort zum Zug gekommen ist.“ Der Verbandsvertreter gibt gleichzeitig aber zu bedenken: „So schön diese Nachricht ist, sehen wir nach wie vor verbesserungswürdige Rahmenbedingungen, wenn es um die Standortsicherung oder den Ausbau heimischer Standorte bei Klein- und Mittelunternehmen geht.“

Dazu Herzog: „In Zeiten, in denen viele eingesehen haben, wie wertvoll es wäre, die Arzneimittelproduktion stärker nach Europa zu holen, gibt Boehringer Ingelheim hier ein einzigartiges Beispiel. Dem könnten noch andere folgen, würde es für die nächsten Jahre konkrete, Standort fördernde Maßnahmen seitens der Politik geben.“ Wesentlich wäre in diesem Zusammenhang, in Zukunft mehr Steuerentlastungen für Unternehmen zu gewähren und damit ein industriefreundlicheres Umfeld zu schaffen, beispielsweise durch eine Senkung der Lohnnebenkosten oder einen zehnjährigen Steuerfreibetrag für Investitionen zum Standortausbau. Außerdem sind ein klares Bekenntnis zu mehr Forschung wichtig sowie rechtliche Rahmenbedingungen, um die Produktion in Österreich weiter planbar zu machen und Marktkonditionen nachhaltig zu verbessern.

„Die heimische pharmazeutische Industrie bietet derzeit etwa 18.000 direkte Arbeitsplätze, indirekt sind es sogar 63.000. Abgesehen davon geht es bei Arzneimitteln um äußerst wichtige, komplexe und sensible Produkte, die wir alle in irgendeiner Form und zu bestimmten Zeitpunkten in unserem Leben benötigen. Umso mehr lohnt es sich, in diesen Bereich zu investieren und die österreichische pharmazeutische Industrie zu unterstützen“, ist Herzog überzeugt.

Rückfragehinweis
PHARMIG – Verband der pharmazeutischen Industrie Österreichs
Head of Communications & PR
Peter Richter, BA MA MBA
+43 664 8860 5264
peter.richter@PHARMIG.at
pharmig.at

Share

disrupter-icon

Kompass durch die Patientenrechte

Der neue Ratgeber
"IHR RECHT ALS PATIENT:IN"
begleitet Sie von der Diagnosestellung über Behandlung und Therapie bis hin zur Nachsorge durch das österreichische Gesundheits- und Sozialversicherungssystem und klärt Sie über Ihre Rechte als Patient:in auf.

Aktuell ist die Broschüre als Printprodukt vergriffen - hier geht's zum

Download
disrupter-icon

"Woher weiß ich, dass ein Medikament wirkt?"

Hier finden Sie einen kurzen Nachbericht zu unserem Mitmach-Studienspiel im Rahmen des Wiener Forschungsfest 2022!

Ergebnis-Diskussion "Woher weiß ich, dass ein Medikament wirkt?"
disrupter-icon

AKTUALISIERTE AUSGABE: Daten und Fakten 2022

Wir freuen uns, mit der neuesten Ausgabe unserer Daten & Fakten wieder aktuelle Zahlen und Hintergrundinformationen zur Pharmaindustrie und zum Gesundheitswesen zur Verfügung zu stellen.

zum pdf Download
disrupter-icon

NEU: Thema Innovationen

Was medizinische Innovationen zu leisten im Stande sind erfahren Sie im neuen Themenschwerpunkt!