• Verband der pharmazeutischen Industrie Österreichs
  • 120 Mitgliedsunternehmen für die Arzneimittelversorgung - freiwillige, unabhängige Interessenvertretung
  • Solidarischer Partner im Gesundheitssystem

EUROPA HAT DIE WAHL.

Welche Entscheidung würden Sie treffen?

European Federation of Pharamceutical Industries an Associations | Kampagne: Europe‘s choice

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Wir stellen Fragen, auf die die Antworten eigentlich klar sind –
und die wir trotzdem stellen müssen:

Soll Europa als Wirtschaftsraum gestärkt werden?

Wollen wir mehr Unabhängigkeit, indem beispielsweise Arzneimittel in Europa entwickelt und produziert werden?

European Federation of Pharamceutical Industries an Associations | Kampagne: Europe‘s choice

Wir als Vertretung jener pharmazeutischen Unternehmen, die in Österreich tätig sind, sagen:

JA, wir wollen das.

Weil es uns am Ende als Patientin und Patient Vorteile bringt, genauso auch als Arbeitnehmerin, als Bürger, als Teil von Österreich und Europa.

Warum wir diese Fragen stellen?

Weil es darum geht, die Zukunft zu gestalten, und zwar jetzt.

Denn es liegt an der österreichischen und europäischen Politik, zu entscheiden, wofür unser Land und unser Kontinent stehen und wohin wir uns in Zukunft entwickeln wollen.

Diese Zukunft entsteht durch Forschung, Entwicklung und Innovation – sie sind das Fundament einer starken, unabhängigen Gesundheitsversorgung und sichern Europas Wettbewerbsfähigkeit.

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Die Fakten sprechen für sich

Europa – und auch Österreich – verfügen über eine vitale, pharmazeutische Industrie:

Europa

  • Die pharmazeutische Industrie trägt mit 311 Mrd. € entscheidend zur Bruttowertschöpfung bei.
  • 633.220 Personen sind direkt in der Branche beschäftigt; weitere 737.500 Arbeitsplätze entstehen indirekt.
  • Die Unternehmen der pharmazeutischen Industrie investieren 55 Mrd. € in Forschung und Entwicklung.

Österreich

  • Die pharmazeutische Industrie leistet 9,6 Mrd. € zur Bruttowertschöpfung.
  • 18.000 Personen arbeiten direkt in der Branche; weitere 63.000 Arbeitsplätze entstehen indirekt.
  • Die Unternehmen der pharmazeutischen Industrie investieren rund 424 Mio. € in Forschung und Entwicklung.

Die Voraussetzungen für mehr Forschung und Innovation in Europa und Österreich sind gegeben.

Und trotzdem hören wir oft:

Aber die Gesundheitssysteme stehen finanziell unter Druck!

Und dann sollen wir auch noch mehr für Innovationen ausgeben?!

Unsere Antwort:

Ja! Weil es möglich sein muss, innovative Therapien gemeinschaftlich zu finanzieren.

Denn sie schaffen auch einen gemeinschaftlichen Nutzen:

  • kürzere Krankenstände
  • vermiedene Krankenhausaufenthalte oder Operationen
  • schnellere Arbeitsfähigkeit

Innovation ist kein Kostenfaktor – sie ist eine Investition in Gesundheit, Produktivität und Zukunft.

Wie können beispielsweise neue Finanzierungsmodelle aussehen?

Die Industrie hat sich hierzu schon Gedanken gemacht und wir stellen drei Bezahlmodelle exemplarisch vor:

Outcomes-based Payments:

Das Modell orientiert sich an der tatsächlichen Leistung der Therapie anhand vorab definierter und messbarer Kriterien. Die Finanzierung wird direkt mit dem Behandlungserfolg verknüpft. Zwischen Kostenträger – etwa der Sozialversicherung – und dem pharmazeutischen Unternehmen werden klare Kriterien vereinbart, die für die Kostenübernahme erfüllt sein müssen. In der Regel ist dafür auch ein Patient:innenregister erforderlich.

Over-Time Payments:

Dieses Modell sieht eine gestaffelte Bezahlung der Therapie für alle Patient:innen innerhalb einer vereinbarten Zeitperiode vor. Um die hohen Kosten bei einer innovativen Einmaltherapie auf einen längeren Zeitraum zu verteilen, erfolgt die Bezahlung in mehreren Raten über mehrere Zeitabschnitte. Die Zahlungen werden dabei vom Kostenträger, etwa dem Spitalsträger, in den vereinbarten Intervallen geleistet.

Subscription Payments:

Bei diesem Modell ist die Bezahlung unabhängig von der Anzahl der behandelten Patient:innen. Der Kostenträger zahlt eine mit dem pharmazeutischen Unternehmen vereinbarte Pauschale, vergleichbar mit einem Abonnement, und erhält dafür Zugang zu einer bestimmten Therapie für alle infrage kommenden Patient:innen über einen definierten Zeitraum.

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EUROPA HAT DIE WAHL.

Wie auch immer die Zukunft aussieht – klar ist: 

Die Entscheidung, wohin wir gehen, fällt heute.

Und sie bestimmt, ob Europa ein Pharmastandort bleibt, an dem geforscht, entwickelt und produziert wird.

Wir wollen jedenfalls in eine für Österreich und Europa gesunde Richtung gehen!

Mehr zu unserer Kampagne #EuropesChoice finden Sie auch auf unserem LinkedIn-Profil.

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